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Olympiade Tokio – die 32. Sommerspiele der Neuzeit

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Bei der Olympiade Tokio gibt es 33 Sportarten für über 11.000 Athleten in 43 Stadien und Plätzen meist in und um die Hauptstadt konzentriert. Aber es gibt auch neue Sportarten und solche, die wieder neu aufgenommen werden. Darunter Baseball und Softball für Frauen.

Neu bei der Olympiade Tokio dabei sind etwa Karate, Skateboarding, Sportklettern aber auch Surfen.

Dabei sind das nicht die ersten olympischen Spiele für Japan. Schon 1930 erfolgt eine Bewerbung – erfolgreich übrigens – für die 12. olympischen Spiele 1940. Doch dann kam der 2. Weltkrieg und vieles andere dazwischen und die Zuschlag ging zurück.

1964 dann, zu den 18. olympischen Spielen war Japan mit Tokio erfolgreich. Zugleich waren das die ersten Spiel für Asien überhaupt. Dann folgten 1972 Sapporo mit den 11. olympischen Winterspielen sowie Nagano 1998 mit der 18. Winterolympiade.

Olympiade Tokio mit kurzen Wegen


Ein Großteil der Veranstaltungen, der Events und der Austragungen findet im Großraum Tokio statt. Dazu zählen grob gesagt zum einen die weitere Innenstadt, sowie die Bucht von Tokio. Quasi also am Pazifik.
Ganz offiziell gibt es zwei große Einteilungen für die Veranstaltungen der Olympiade Tokio. Zum einen sind dies die Heritage Zone, also die Innenstadt und zum anderen die Tokio Bay Zone.

Letztere beinhaltet die vorgelagerten, meist künstlich aufgeschütteten Inseln und Inselchen. Heute sind sie nicht irgendwie weit draußen, sondern ein fester Bestandteil des Tokioter Stadtlebens. Mit eigenen Einkaufszentren, Postämtern, Kindergärten, Rathäusern und Autobahnen.

Erbe aus der japanischen Feudalzeit


Dies geschah meist schon vor über 100 Jahren, teils aus strategischer, teils aus pragmatischer Überlegung heraus. Da wo wir heute in Tokio am Strand entlang gehen haben wir noch der Regierung der Shogune zu verdanken. Schon damals wurden geografisch und mit hohem technischem Aufwand einfach Fakten geschaffen.

Olympia-Countdown Tokio 2020
Countdown zur Olympiade Tokio – aufgenommen vor Tokio Bahnhof

Viele Stätten noch von 1964 vorhanden


Insgesamt sind es 43 Wettkampfstätten, die meisten eben in diesen Zonen. Andere fallen da etwas aus dem Rahmen. Wie bei jeder Olympiade eben.

So gibt es einiges in Yokohama, wie etwa Baseball und Fußball. Nahe liegend deshalb, weil das Stadion ja schon das Finale der Fußball WM im Juni 2002 ausgetragen hatte. Immerhin ist es auch das größte seiner Art in ganz Japan. Logische Entscheidung für die zweitgrößte Stadt des Landes auch deshalb, weil Yokohama sogar ein eigenes Baseball-Stadion hat.

Oft wurde da die Nase gerümpft – schließlich seien es nicht olympische Spiele in Japan, sondern eben die Olympiade Tokio. Und dann rund 1.200 km mit der Bahn zur nächsten Veranstaltung fahren? Oder gar 1 ½ h fliegen? Wie kann das angehen?

Olympischer Fackellauf startet am 26.3.2020 in Fukushima

Große Strecken auch für München


Da drängen sich Parallelen zu den 20. Olympischen Sommerspielen in München auf. Wir erinnern uns. Auch da gab es von München aus gesehen weit entfernte Sportstätten. Einige der Wettkämpfe fanden damals in Städten wie Augsburg, Passau oder selbst in Regensburg statt.

Doch auch Deutschland hatte sein Sapporo, ebenfalls ganz im Norden. Denn das 870 km entfernte Kiel gehörte ebenfalls zu den Austragungsorten der Spiele für die Wettkämpfe im Segeln.

Olympiade Tokio im Hochsommer


Angefangen vom Freitag, den 24. Juli bis zum Sonntag, 9. August 2020 haben die Spiele gleich drei Grundsätze, nämlich persönliche Leistung, gegenseitiger Respekt sowie das Vermächtnis für die Zukunft.

Doch das Datum gibt natürlich auch viel Grund zum Nachdenken. Denn Sommer in Tokio bedeutet eben nicht nur warm sondern sehr heiß. Dazu kommt ein weiterer Aspekt, dem die Tokioter seit über hundert Jahren aus dem Weg gehen

Selbst das Kaiserhaus lies sich Villen in den wesentlich kühleren Bergen und an nahen Seen für diese Zeit erreichten.

Gemeint ist die drückende Schwüle, die sich bei körperlicher Anstrengung noch deutlich verstärkt.

Gemäßigte Temperaturen bei der Olympiade Tokio 1964


Vor 56 Jahren war das noch ganz anders. Damals fand die Olympiade Tokio Mitte Oktober statt. Im großen und ganzen ist dies auch schon nach der Taifun Saison. Besonders aber von der Temperatur her gesehen eine völlig andere Welt, ja geradezu Lichtjahre entfernt von Juli und August.

Da erscheint es ja geradezu schon einladend, Wettkämpfe am Wasser zu veranstalten, wie etwa die in der Tokio Bay Zone. Oder eben gleich nach Chiba, wo die Entscheidungen im Surfen fallen werden.

Fast schon vernünftig klingt da der Vorschlag ein paar Tage in Sapporo zu verbringen. Denn nichts macht von der Temperatur her gesehen mehr Sinn im Sommer als dort.

Sapporo ist die Hauptstadt von Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido, die im Sommer sehr angenehm frisch ist. Einige der Spiele im Fußball finden im dortigen Sapporo Dome statt.

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Olympisches Dorf mit viel Weitblick


Auf der vorgelagerten Insel Harumi befindet sich das Olympische Dorf in dem die Athleten aus aller Welt wohnen werden.
Sie gehört zum Stadtgebiet von Tokio und ist die vom Norden aus gesehen zweite Insel in der Bucht von Tokio auf dem Weg Richtung offenes Meer. Insgesamt stehen 18.000 Betten für die Sportler bereit.
Sobald die Spiele jedoch vorbei sind, wird das Olympische Dorf nicht etwa abgerissen, sondern die Wohneinheiten weiter genutzt. Dazu werden sie renoviert und als einzelne Apartments verkauft.

Attraktive Wohngegend mit besten Anlagen


Dabei ist die Gegend beliebt, denn hier herrscht derzeit kein Platzmangel. Alles ist weitaus großzügiger als in Tokios Innenstadt. Die Gehwege sind breiter, die Straßen neuer.

Noch 2018 gab es großzügig angelegte Schnellstraßen mit der neuesten Verkehrstechnik. Diese waren in Richtung Tokio zwar schon fertig, aber noch nicht einmal eingeweiht.

Für die künftigen Bewohner also bietet sich ein sehr attraktives Wohnumfeld in dem die Preise steigen werden. Erfolgreiche Bebauungen auf den Inseln Tsukudajima oder Kachidoki haben es vorgemacht. Diese zählen heute mit einer unverbauten Top Aussicht zu den begehrtesten Wohnungen der Stadt.

Öffentlicher Nahverkehr mit neuen Strecken und Bahnhöfen erweitert
Zudem sind auch beste Verbindungen in die Innenstadt Tokios bereits vorhanden. Die Yurakucho Linie führt sogar direkt bis ins beliebte Ikebukuro. Andere Verbindungen wie etwa die Yurikamome wird ihr Streckennetz bis zum Beginn der Spiele sogar noch erweitern.

Beste Aussichten also, die Spiel können kommen.

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